Srixon Soft Feel Erfahrungsbericht 2026

22,99 €UVP 26,99 €−15%
Preis laut Amazon ·
© AmazonGrüne Verpackung Srixon Soft Feel Golfbälle, Aufdruck Tour Yellow, weißer Hintergrund
81 %Oktober 2026golfsportvergleich
TESTERGEBNIS

Der Srixon Soft Feel im Test: Wir prüfen über acht Runden, ob der günstige Low-Compression-Ball für Handicap 20 plus mehr Fairways bringt.

Kirill Seregin
Testbericht von
Überprüft durch
Aktualisiert am
26.10.2026
Veröffentlicht am
26.10.2026

Wie wir testen, steht in So prüfen wir Golfausrüstung.

Testergebnis

81/ 100

  • Gefühl83
  • Spin und kurzes Spiel68
  • Flug und Distanz85
  • Preis-Leistung90

Skala 0-100 Punkte. Wie wir bewertenCopyright © 2026 golfsportvergleich

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Günstiger Preis von 22,99 € pro Dutzend
  • Angenehm weiches Gefühl ohne Schwammigkeit
  • Gerader, stabiler Flug dank 338-Dimple-Muster
  • Robuste Ionomer-Hülle, hält mehrere Runden
  • Auch für schnellere Schwünge noch spielbar

Nachteile

  • Wenig Spin und Kontrolle am Grün
  • Nicht ideal für Schwünge über 95 mph
  • Nur zwei Farben, keine auffälligen Optionen

Wertung

81 / 1004,1
83 / 100
Gefühl
68 / 100
Spin und kurzes Spiel
85 / 100
Flug und Distanz
90 / 100
Preis-Leistung

Der Srixon Soft Feel ist genau das, was er verspricht: ein ehrlicher Allrounder für Handicap 20 plus, kein Spin-Spezialist. Für 22,99 € pro Dutzend bekommst du einen Ball, der gerade fliegt, angenehm weich ist und mehrere Runden übersteht.

Kaufen, wenn du mit moderatem Schwungtempo spielst und mehr Fairways statt mehr Spin brauchst.

Nicht kaufen, wenn du regelmäßig über 95 mph schwingst oder gezielt Backspin am Grün erzeugen willst. Dann ist der Srixon Q-Star Tour die bessere Wahl.

Wer mit Handicap 20 plus unterwegs ist, kennt das Problem: Die meisten Bälle im Regal sind auf Schwunggeschwindigkeiten ausgelegt, die man selbst gar nicht erreicht.

Harte Bälle fühlen sich beim Eisen wie Stein an, und die Premium-Modelle kosten für Spieler, die regelmäßig Bälle verlieren, schlicht zu viel.

Der Srixon Soft Feel positioniert sich genau in dieser Lücke: ein zweiteiliger Low-Compression-Allrounder, der nicht auf Tour-Spin zielt, sondern auf ein weiches, verzeihendes Spielgefühl bei langsamerem Schwung. Srixon selbst nennt ihn den Einstiegsball der eigenen Serie.

Unser erstes Urteil nach acht Testrunden: Der Soft Feel ist kein Spin-Wunder und wird auch keins vorgeben zu sein. Aber er trifft bei Spielern mit moderatem Tempo tatsächlich mehr Fairways, und das für 22,99 € pro Dutzend.

© Amazon
Grüne Verpackung Srixon Soft Feel Golfbälle, Aufdruck Tour Yellow, weißer Hintergrund
1 / 7
Bild 1 von 7

Srixon verzichtet beim Soft Feel bewusst auf eine dritte Schicht. Ein Kern, eine Ionomer-Hülle, fertig. Das ist die billigere Bauweise, aber keine schlechte.

Die geringe Kompression von 60 sorgt dafür, dass auch ein Schwung mit moderatem Tempo den Ball ausreichend verformt, um Energie zu übertragen. Bei einem harten 90er-Ball verpufft diese Energie bei langsamem Schwung einfach.

Technische Daten

Die wichtigsten Werte des Srixon Soft Feel im Überblick.

Technische Daten
Konstruktion2-teilig
Kompression60
HülleIonomer
Cover-Dickeca. 1,6 mm
Dimple-Zahl338
Schwunggeschwindigkeit80 bis 95 mph
FarbenGelb, Weiß
Preis pro Dutzend22,99 €

Spielgefühl

Am Driver fühlt sich der Soft Feel angenehm gedämpft an, ohne dabei schwammig zu wirken. Das liegt an der Ionomer-Hülle: Sie ist fester als das Urethan teurer Bälle, dafür aber deutlich haltbarer.

Im direkten Vergleich zum Callaway Supersoft wirkt der Srixon spürbar weniger wie ein Marshmallow. Der Supersoft komprimiert noch stärker und fühlt sich beim Putten fast schon zu weich an. Der Wilson Duo Soft liegt gefühlsmäßig näher am Supersoft als am Soft Feel.

Rund ums Grün

Hier merkt man die Ionomer-Hülle am deutlichsten: Sie ist fester als ein weiches Urethan-Cover, was dem Ball beim Chip etwas von seiner Softness nimmt. Für Spieler, die ohnehin selten Backspin erzeugen, fällt das kaum ins Gewicht.

Spin und kurzes Spiel

Als zweiteiliger Ball erzeugt der Soft Feel rund ums Grün wenig Spin. Das ist Physik, kein Ausreißer: Jeder Ball ohne Mantel-Schicht tut sich hier schwer.

Im Vergleich mit dem Srixon Q-Star Tour, der mit Urethan-Cover und drei Schichten baut, bleibt der Ball auf dem Grün spürbar länger laufen. Wer gezielt Backspin zum Stoppen braucht, bekommt das beim Soft Feel nicht.

Der Kompromiss: Bei Fehlschlägen verliert der Soft Feel weniger Energie und Richtung als ein spinstarker Ball. Für die meisten Spieler mit Handicap 20 plus, die ohnehin selten sauber treffen, ist das der bessere Tausch.

Flug und Distanz

Das 338-Dimple-Muster sorgt für eine stabile, wenig windanfällige Flugbahn. In unserem Test flog der Ball spürbar geradliniger als spinstärkere Modelle, verlor aber im Vergleich zu reinen Distance-Bällen ein paar Meter Carry.

Für Spieler mit Handicap 20 plus ist das der richtige Tausch: Ein Ball, der das Fairway trifft, bringt mehr als einer, der drei Meter weiter im Rough liegt.

Für Spielerinnen: die Soft Feel Lady

Srixon bietet mit der Soft Feel Lady eine eigene Variante mit noch geringerer Kompression und höherem Launch. Sie zielt auf langsamere Schwunggeschwindigkeiten im Damengolf und ist eine eigenständige Produktlinie, keine simple Umfärbung des Herrenballs.

Preisverlauf & Preis-Leistung

Tiefstpreis: 22,99 €Höchstpreis: 34,90 €Zeitraum 3 M

Historische Tagespreise · Quelle: Keepa · Aktueller Preis siehe Angebot oben · Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten

Bei 22,99 € pro Dutzend liegt der Srixon Soft Feel bei rund 1,92 € pro Ball. Wer pro Runde im Schnitt drei Bälle verliert oder abspielt, zahlt damit etwa 5,75 € Ballkosten je Runde.

Der Titleist Velocity liegt preislich in einer ähnlichen Klasse, setzt aber stärker auf Distanz als auf weiches Gefühl. Für Handicap 20 plus ist der Soft Feel die komfortablere Wahl.

Gegen den Callaway Supersoft, der oft etwas teurer gelistet ist, punktet der Soft Feel vor allem bei der Haltbarkeit der Ionomer-Hülle.

Für den aktuellen Preis bei Amazon: 22,99 €.

So haben wir getestet

Unsere Bewertung beruht auf einem festen Verfahren mit gewichteten Kriterien, jedes auf einer Skala von 0 bis 100, und ausschließlich auf unserem eigenen Praxiseinsatz plus den Produktdaten des Herstellers.

Wir haben den Srixon Soft Feel über acht Runden gespielt, verteilt auf zwei Plätze mit unterschiedlichem Rough und Grüngeschwindigkeiten. Pro Runde wurde dieselbe Dose von drei Bällen verwendet, insgesamt also rund 24 Bälle über den gesamten Testzeitraum.

Getestet wurden Driver, mittlere Eisen und Annäherungsschläge aus 20 bis 60 Metern, dazu jeweils 15 Putts auf drei verschiedenen Grüns pro Runde.

Von den vier Kriterien wiegt Flug und Distanz für diese Produktklasse am schwersten. Für Handicap 20 plus entscheidet ein gerader Ball mehr Runden als ein spinstarker. Die größten Punkte kostete die schwache Greenside-Kontrolle, die meisten Punkte brachte die Kombination aus geradem Flug und niedrigem Preis.

Alternativen

Wer andere Prioritäten hat, findet in der Soft-Ball-Klasse einige Alternativen zum Soft Feel.

Produkt

Unterschied

Für wen

Callaway Supersoft

Noch weicheres Gefühl, niedrigere Kompression

Wer maximale Weichheit sucht

Wilson Duo Soft

Sehr niedrige Kompression, ähnlich soft wie Supersoft

Langsame Schwünge unter 80 mph

Srixon Q-Star Tour

Urethan-Cover, mehr Spin am Grün

Ambitionierte Spieler mit sinkendem Handicap

Der Callaway Supersoft komprimiert noch stärker als der Soft Feel und fühlt sich am Putter fast schon schwammig an. Wer genau dieses Extrem sucht, ist dort besser aufgehoben.

Der Wilson Duo Soft zielt auf noch langsamere Schwünge und liefert ein vergleichbar weiches Gefühl, bei ähnlich niedrigem Spin.

Der Srixon Q-Star Tour kostet spürbar mehr, bringt dafür ein Urethan-Cover und deutlich mehr Greenside-Spin. Für Spieler, die ihr Handicap unter 20 drücken und gezielt Spin brauchen, ist der Wechsel der richtige Schritt.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Ja, sogar besonders gut. Je langsamer und unregelmäßiger der Schwung, desto mehr profitiert man von der niedrigen Kompression und der Vergebung bei Fehlschlägen. Absolute Anfänger verlieren zudem häufig Bälle, da ist der niedrige Preis von 22,99 € pro Dutzend ein zusätzliches Argument.

Der UltiSoft hat laut Hersteller eine noch niedrigere Kompression als der Soft Feel und zielt auf die allerlangsamsten Schwünge. Der Soft Feel ist dagegen breiter einsetzbar, auch für Spieler mit etwas mehr Tempo bis knapp 95 mph.

Wer gezielt das weichste Gefühl im Srixon-Programm sucht, findet es eher beim UltiSoft.

Über unsere acht Testrunden mit insgesamt rund 24 Bällen zeigte die Hülle kaum sichtbare Abnutzung, auch nach Kontakt mit Cartpath-Kanten. Ionomer ist deutlich kratzfester als die weicheren Urethan-Cover von Premium-Bällen.

Wie sich der Ball nach mehr als zehn Runden verhält, können wir aus unserem Testzeitraum nicht sagen.

Der von uns getestete Soft Feel ist in Gelb und Weiß erhältlich, beides eher klassische Farbtöne. Wer eine Signalfarbe für schlechte Lichtverhältnisse sucht, findet das in der separaten Soft Feel Brite Linie.

Diese wird laut Hersteller in Rot, Orange und Grün angeboten, allerdings als eigenes Produkt mit eigener Farbserie.

Srixon Soft Feel
22,99 €UVP 26,99 €−15%