
Qiddiya eröffnet National Golf Club und macht Golf Saudi zum Betreiber
Qiddiya benennt seinen Faldo-Platz National Golf Club: Eröffnung am 30. Oktober, Betrieb durch Golf Saudi, keine Mitgliedschaft für Besucher nötig.

Was macht einen neuen Golfplatz in Saudi-Arabien für Touristen und Amateure interessant? Die Qiddiya Investment Company hat ihren von Sir Nick Faldo entworfenen 18-Loch-Championship-Platz offiziell auf den Namen The National Golf Club, Qiddiya City getauft. Der Platz eröffnet am 30. Oktober, den Betrieb übernimmt Golf Saudi.
Was die Vereinbarung zwischen Qiddiya und Golf Saudi genau regelt
Der Managementvertrag teilt die Verantwortung klar auf. Golf Saudi übernimmt den gesamten Golfbetrieb, organisiert Veranstaltungen und ist für das Platzmanagement zuständig.
Dazu kommt die Spielerförderung: Golf Saudi soll neue Talente entdecken und entwickeln, nicht nur den Platz verwalten.
Entscheidend ist die Anbindung an Golf Saudis landesweites Netzwerk aus Anlagen, Programmen und Wettbewerbswegen. Der National Golf Club wird damit kein isoliertes Projekt, sondern ein Knotenpunkt in einer bestehenden Struktur.
Platzkonzept: Championship-Niveau trifft Einsteigerfreundlichkeit
Der Platz gliedert sich in drei Sechs-Loch-Schleifen. Spieler können damit eine kurze Runde über sechs oder zwölf Löcher spielen oder die volle 18-Loch-Runde absolvieren.
Für Einsteiger entsteht so ein niedrigschwelliger Zugang, ohne dass die Herausforderung für erfahrene Spieler verloren geht. Übungsanlagen und anfängerfreundliche Programme ergänzen das Konzept.
Lage an den Tuwaiq-Klippen
Der Platz liegt unterhalb der 200 Meter hohen Tuwaiq-Felshänge.
Ausbaustufe bis 2028
Bis 2028 sollen ein neues Clubhaus mit Driving Range und eine Akademie folgen, alle von Patterson's entworfen.
Einordnung in Qiddiya City und die Vision 2030
Qiddiya City versteht sich als künftige Hauptstadt für Unterhaltung, Sport und Kultur und ist Teil der Saudi Vision 2030, dem Reformprogramm des Königreichs zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Diversifizierung.
QIC-Geschäftsführer Abdullah Aldawood ordnet das Projekt als Beitrag zu diesem Ziel ein: Der Club soll die Sportbeteiligung im Königreich erhöhen und mehr aktive Lebensstile fördern.



